AKTUELL

 

Strommusik: November im echoraum: musikalische Strömungen zu 240 Volt

Freitag 11. November 2011 Beginn 20:00 Uhr Strommusik 1

Komposition: "... friget Venus", Volkmar Klien für Klavier und Elektronik
Klavier: Weiping Lin

Improvisation: Klaus Filip und Philip Leitner: Kreissäge vs. Elektrosmog

Samstag 19. November 2011 Beginn 20:00 Uhr Strommusik 2

Komposition: "   ...   ", Jorge Sanchez-Chiong für zwei Turntable-Spieler
Turntables: JSX und Dieb13

Improvisation: Martin Siewert und Burkhard Stangl, E-Gitarren, etc.

Freitag 25. November 2011 Beginn 20:00 Uhr Strommusik 3

Komposition: "for drum", Ye Hui für kleine Trommel und Elektronik
Trommel: Berndt Thurner

Improvisation: 'Glühlampenmusik', Michael Vorfeld

e  c  h  o  r  a  u  m
Sechshauser Strasse 66, 1150 Wien

 

STROM-Musik, eine Konzertreihe der IGNM Österreich bei aNOther festival Musik,
Performances, Lectures und Video im Palais Kabelwerk
13. - 15. Oktober 2011

Details hier.

 

STROM-MUSIK im echoraum, Freitag, 3.Juni 2011 20h
Echoraum Wien, Sechshauserstraße 66, 115o Wien

Programm
Veronika Simor und Johannes Kretz : "Touching III"

Fernando Riederer : "Almost a Sarabande" für Flöte und Live-Elektronik
Flöte: Wan Zi

Dieter Kaufmann : "Paganihilismo" für Violine und Elektronik
Violine: Elena Denisova

Samuel Grillusz : "Hommage á Arnulf Rainer" für Klarinette, Elektronik und Video
Klarinette: Csaba Klenyán

Enrique Mendoza Mejia : "el viejo errante" für Kontrabass und Live-Elektronik
Kontrabass: Juan Pablo Trad Hasbun

Matthias Kranebitter : "Ringelreigen 116,9g CO2" für Bassklarinette und Elektronik
Bassklarinette: Florian Fennes

Mirela Ivicevic : "wave mistress" für Flöte, Elektronik und Live-Visuals
Flöte: Doris Nicoletti

Margareta Ferek-Petric : Neues Werk für Saxophon und Elektronik
Saxophon: Florian Fennes

Andres Gutierez Martinez : "Nachtstück" für Kontrabass, Elektronik und Video
Kontrabass: Juan Pablo Trad Hasbun

 

Die "world new music days" 2013 werden gemeinsam von der slowakischen und der österreichischen IGNM 
in Bratislava, Kosice und Wien veranstaltet werden. Mehr Informationen demnächst unter www.iscmwnmd2013.org

Vokalwettbewerb/Call for Scores – Ergebnis/Result

Wegen eines starken Ungleichgewichts der Anzahl an Einreichungen zugunsten der Nonsense- Kategorie hat sich die Jury entschlossen, für das Vokaltheater nur 2 Aufträge zu vergeben, dafür aber 4 für Nonsense. Offenbar sind die Leute mehr an Nonsensuellem interessiert! Diejenigen, die nicht ausgewählt worden sind, können wir vielleicht ein bisschen damit trösten, dass wir eure Partituren Ajtony Csaba, dem Leiter des Chores, überreicht haben, da er immer auf der Suche nach interessanten neuen Stücken für sein Ensemble ist. Es ist also nicht alles verloren!

As there was a strong imbalance of the number of the submission concerning the cathegories – very many are in the nonsense cathegory – the jury decided to assign only two commissions for the vocal theatre, but four for the cathegory of nonsense. Obviously this is it, where the strongest interest of the people is! For those people which was not chosen we would like to notice, that your scores were passed to Ajtony Csaba, the conductor of Wiener Jeunesse Chor, as he is always searching for interesting new pieces for his ensemble. At this way, it is still not everything lost.

Vokaltheater / vocal theatre:
Mirela Ivicevic, Samu Gryllus

Nichtliturgische Musik:
Benedikt Burkhardt, Daniel Péter Biro

Nonsense:
Ansgar Beste, Brian Harman, Ying Wang, Jörg Ulrich Krah

Montag, 13. Dezember 2010, 19:30h, Ehrbar-Saal, Mühlgasse 30, 1040 Wien

Z w I s C h E n T ö N e
- ein Konzert der IGNM Österreich im Rahmen der Reihe „STROM-MUSIK“

Sieben Auftragswerke der IGNM rund um die Mikroton-Orgel im Prayner-Konservatorium präsentieren die Vielfalt möglicher Zugänge zu mikrotonaler Musik mit den einzigartigen akustischen Möglichkeiten dieser speziellen Orgel (einer Leihgabe des Komponisten Hans-Andre Stamm), auch im Spannungsfeld mit Elektronik bzw. Harfe und Violoncello, eine Öffnung der Ohren, ein erfrischendes Ausbrechen aus den ausgefahrenen Bahnen der Wohltemperierten Stimmung.

Ulf-Diether Soyka: Exil 1.1.6 und Exil 2.1.8 für Harfe, Violoncello und Mikroton-Orgel.
Johannes Kotschy: Mikroton-Suite für Mikroton-Orgel, Harfe und Violoncello
Alexander Wagendristel: ROCKING THE CRADLE – absent theme variations #1 für Violoncello, Harfe und Mikroton-Orgel
Christoph W. Breidler: "Schlussgesang" für Mikroton-Orgel, Violoncello und Harfe
Gabriele Proy: "Uçhisar" für Violoncello und Mikroton-Orgel (2010)
Katharina Klement: „zwischen 1 und 2" für Mikroton-Orgel
Wolfgang Liebhart: „random walk“ für Mikroton-Orgel, Harfe, Violoncello und Elektronik

Ausführende: Christoph Breidler, Mikroton-Orgel, Software-Adaptierung,
Zsuzsa Aba-Nagy, Harfe, Jörg Ulrich Krah, Violoncello

Konzept: Ulf-Diether Soyka und Johannes Kretz

Eintritt frei! Spenden erbeten!

Dank an: Prayner Konservatorium für Musik und dramatische Kunst, BMUKK, Stadt Wien, SKE fonds

 

"Strom-Musik" im "aNOther Festival" – 11. - 14. November 2010Palais Kabelwerk.

Elektronische Kompositionen von und mit W.Satke, Se-Lien Chuan, A.Weixler, A.Michlmayr, Ming Wang, Ajtony Csaba, Cordula Bösze, Veronika Simor, Hui Ye, Veronika Mayr, Garnison7 u.a.
Details hier und hier.

 

Kärnten: "Expan" 12.-14. November 2010 Spittal/Drau, Kärnten. Details hier.


24. Oktober 2010, 20:00 Uhr | Ruprechtskirche | Seitenstettengasse 5 | A-1010 Wien 

Strom-Musik: Omaggio a Nono

In Kooperation mit: Neue Musik St. Ruprecht

Programm:
Luigi Nono: A Pierre. Dell'azurro silenzio, inquietum für Kontrabassflöte, Kontrabassklarinette und Live Elektronik
Luigi Nono: Omaggio a Vedova, 4-Kanal Tonband
Wolfgang Suppan: Rubikon, für Flöte und Live-Elektronik UA
Matthias Kranebitter: Anfall, Unfall, Abfall; 268g CO2 für Flöte, Klarinette und Midi Schlagzeugplayback UA
Sylvie Lacroix, Komposition / Florian Bogner, Elektronik: Kolam 1-3  für Flöte, Zheng und Tonband UA der 2. Fassung
German Toro Perez: Rothko IV,  elektronische Musik

Sylvie Lacroix, Flöten, Reinhold Brunner, Klarinetten, Ming Wang, Zheng, Florian Bogner, Wolfgang Suppan, Matthias Kranebitter, German Toro Perez, Elektronik

›Strom-Musik‹, eine Konzertreihe der IGNM in Kooperation mit Neue Musik in St. Ruprecht, Konzept: Johannes Kretz
Programm: German Toro Perez


Wind um Neue Musik: mit Wolfgang Mitterer, Katharina Klement, Clayton Thomas, Franz Hautzinger, Isabel Duthoit, Burkhard Stangl
12. November 2010, 17-22h | Stadtkino Wien.

17:00 - Wolfgang Mitterer: music for checking emails
19:00 - Katharina Klement, Clayton Thomas: accord
21:00 - Franz Hautzinger, Isabel Duthoit, Burkhard Stangl: trio

8 Euro Einzel und 16 Euro alle drei Konzerte


Vokal-Wettbewerb Ausschreibung des Wiener Jeunesse-Kammerchors und der IGNM Österreich.
Details hier. Englische Ausschreibung hier.

 

Musik im Diskurs
Donnerstag, 7. Oktober 2010, 19:00 Uhr, ORF KulturCafe, Eintritt: frei

In der fünften Ausgabe der Gesprächs-und Konzertreihe stehen Streichquartette von Anton Webern und Christian Ofenbauer zur Diskussion. Nach drei Gesprächsrunden über Struktur, Wirkung, Innovationskraft, Ökonomie, Phantasie und Wichtigkeit des jeweiligen Stücks, wählt das Publikum ein Werk zur nochmaligen Wiedergabe aus - ob aus Liebe, aus Interesse oder aus Ratlosigkeit.

Zur Diskussion stehen Anton Weberns Streichquartett Opus 28 sowie das 2. und 3. Streichquartett von Christian Ofenbauer, einem markanten Vertreter der mittleren Komponistengeneration Österreichs. Interpretiert werden die Stücke vom Laetitia Musica Quartett Wien. Den Diskurs führen der Komponist und Verlagsmitarbeiter Thomas Heinisch, die Komponistin Andrea Sodomka und jeweils ein Mitglied des Ensembles. Moderation: Irene Suchy.

 

"Duchamp Default" Konzert der IGNM in Kooperation mit MUMOK Wien
8.Oktober 2010, 19.00 Uhr,Eintritt: Euro 9,-
Mitwirkende:
Angelica Castello, Barbara Romen, Burkhard Stangl und Gunter Schneider (Konzept).

... der Standard / die Unterlassung / die Voreinstellung / der Verzug / die Vorgabe / die Fahrlässigkeit / der Fehlwert / die Säumnis.

Die Begeisterung für das Schachspiel verband Marcel Duchamp mit John Cage und Samuel Beckett. Ebenso teilten alle drei Künstler die Faszination für den Zufall als mathematische und philosophische Kategorie  – Duchamp betrachtete ihn, als er 1913 das „Erratum Musical“ konzipierte, als Mittel zur Befreiung. Cage wiederum - als er mit den Orakelmünzen des I Ching seine Klánge erwürfelte - sah die Befassung mit dem Zufall als Möglichkeit, zu überpersönlichen und damit vielleicht allgemein gültigen Lösungen zu gelangen. Noch später definierte man den Zufall ähnlich den unendlich vielen Zugkombinationen im Schach. Duchamp schrieb für die komplexen Endspielsituationen dieses Spiels sein einziges Buch (Opposition und Schwesternfelder sind versöhnt, 1932).
Ausgehend von den 75 Tönen des von Duchamp 1913 zufällig zusammen gefügten 3 Stimmen des „Erratum Musical“ entwickelt sich eine Partie a 4, mit der an die Komplexität des Schachspielers anknüpfenden Logik des Zufalls - unvorhersehbar, aber konsequent.


Vokal-Wettbewerb Ausschreibung des Wiener Jeunesse-Kammerchors und der IGNM Österreich.
Details hier. Englische Ausschreibung hier.

Jugend gibt junge Musik – Mittwoch 30.6. 2010 - 18:30h, Bäckerstraße 4, 1010 Wien
Details hier.


CALL FOR WORKS für die Entwicklung einenes Noten-Download-Shops des mica:

----- Original Message -----

Notengeschäft im Internet / Werke professionell präsentieren

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe KomponistInnen,

wie Sie vielleicht wissen, plant mica - music austria ein Notengeschäft im Internet
für Kompositionen von in Österreich lebender und arbeitender KomponistInnen. Mit diesem Geschäft möchten wir Ihnen die Gelegenheit bieten, Ihre Werke in einem professionellen Rahmen zu präsentieren.
Somit wird die Verbreitung zeitgenössischer Musik aus Österreich ungemein erleichtert und ermöglicht den weltweiten Zugriff auf das Notenmaterial durch InterpretInnen/DirigentInnen und DramaturgInnen, Kulturforen, Musikfestivals, Konzerthäuser und Ensembles.
Ein besonderes Augenmerk wird nicht nur auf Sololiteratur sowie Werken mit kleiner bis mittlerer Besetzung liegen, sondern auch auf Stücken, die für den Unterricht an Musikschulen, sowie für Musikvermittlung an junge HörerInnen geeignet sind.

Da die Umsetzung sehr ressourcenaufwändig ist, möchten wir Sie jetzt schon ersuchen, uns jene Kompositionen zu schicken, die Sie in unserem Notengeschäft zum Verkauf anbieten möchten. Den Preis für Ihre Kompositionen können Sie im Prinzip selber bestimmen. Als Orientierungshilfe werden wir Ihnen einen Preisrahmen empfehlen.
Die Veröffentlichung erfolgt natürlich erst nach Vertragsabschluss mit Ihrer Zustimmung. Sie können also Ihr Werk auch jederzeit wieder zurückziehen und nicht zur Veröffentlichung freigeben.

Bitte laden Sie Noten, Partituren, Einzelstimmen in PDF-Format sowie Musikbeispiele bzw. auch begleitende mp3-Files auf der Seite http://notenupload.musicaustria.at
hoch. Sollten Ihre Dateien die dort vorgesehenen Datenmengen überschreiten, können Sie uns auch eine Daten-CD zukommen lassen.

Gleichzeitig möchten wir die Gelegenheit nutzen und Sie bitten, einen Blick auf Ihr Profil in der mica – Musikdatenbank zu werfen. Sollte Ihr Eintrag nicht mehr auf aktuellem Stand sein, würden wir uns sehr über ein update freuen. Bitte teilen Sie uns auch mit, welche Ihrer Kompositionen für den Unterricht geeignet sind und um welchen Schwierigkeitsgrad (leicht-mittel-schwer) es sich handelt.

Ihre Fragen beantworten wir jederzeit gerne unter:
amann (at) musicaustria (dot) at
+43 (0)1 52104-0

Zusendung der Daten-CD an:
mica – music austria
Notengeschäft
Stifgasse 29
1070 Wien

Mit herzlichen Grüßen Ihr mica – music austria Team


CALL  FOR WORKS:
für die ISCM World New Music Days 2011 im Rahmen der 26. Musik-Biennale Zagreb 2011 in Kroatien von 7. bis 17. April 2011.
Infos hier.

Deadline
für die österreichischen Einreichungen (bitte per Post an das IGNM Büro): 18.Juni 2010.


CALL  FOR  PROPOSAL

Es wird in Zusammenarbeit von der IGNM mit dem MUMOK Wien ein Konzert im Zusammenhang mit der Ausstellung HYPER REAL, Realismen in Malerei und Fotografie von 22.10.2010 – 13.02.2011, geben.

Möglich sind 3-4 MusikerInnen; technisches Equippment des Museums ist verwendbar. In diesem Zusammenhang ist aber zu bedenken, dass das Museum kein „normaler“ Konzertveranstalter ist und daher das Sound Equippment auf Sprache ausgerichtet ist, nicht auf Klang. Auch muss auf die Ausstellungarchitektur Rücksicht genommen werden, d.h. es ist sicherlich keine übliche Publikumsaufstellung möglich, sondern nur spezielle Raumgestaltung.

Wer Ideen dazu hat, wie man musikalisch ein Konzept mit eigener Komposition und/oder bereits vorhandenen Kompositionen (auch durchaus von anderen KomponistInnen)  für eine Konzert/Performance  von maximal einer Stunde, die in sinnvollem Zusammenhang zu den Ausstellunginhalten steht, möge bitte ein kurzes Proposal an   zu senden (etwa  600-1000 Zeichen).

Einreichrist bis: 15.April 2010

Projektleitung für die IGNM: Manon-Liu Winter

 


"WIND UM NEUE MUSIK" - ein Wettbewerb für Werbespots für Neue Musik.
Ergebnisse hier.



Do, 10.12.09 21-22 Uhr, Radio Orange 94.0
Katrins Klangschiene, live zu Gast im Studio: Manon-Liu Winter
Präsentation der Radiobeiträge für den Wind um Neue Musik Wettbewerb



Nacht der Komponistinnen und Komponisten 2009
Freitag, 20. November 2009 - 20.00 Uhr - 01:00 Uhr
Solitär, Universität Mozarteum Mirabellplatz 1, Salzburg
und LIVE - auf Ö1 ab 23:03 Uhr


25.Oktober 2009: STROM-MUSIK
, eine neue Konzertreihe der IGNM

 

19. Oktober 2009: Musik im Diskurs, 19.30 Uhr, ORF – Radiokulturhaus Kulturcafe

 

So, 4. und 11. Oktober: STROM-MUSIK, eine neue Konzertreihe der IGNM



Call for works des Vereins Platypus. Infos hier.



Jugend gibt junge Musik

Mittwoch,1. Juli 2009 um 18:30 Uhr
KlavierschülerInnen der Klavierklasse Mag. Holger Busch, MS 17 spielen Neue und Neueste Klavierwerke
Veronika Simor: Echo-Games (UA), Auftragswerk der IGNM. Details hier.

 

"WIND UM NEUE MUSIK" - ein Wettbewerb für Werbespots für Neue Musik. Infos hier.

 

Musik im Diskurs 19. Mai 2009, 19.30 Uhr, ORF – Radiokulturhaus Kulturcafe

Kairos Quartett:
Wolfgang Bender, Violine, Stefan Häussler, Violine, Simone Heilgendorff, Viola, Claudius von Wrochem, Violoncello

Programm:
Dimitri Kourlianski: Night – turn ( 2004) ÖEA
Karlheinz Essl: Sequitur IV for cello and live-electronics (2008)
Liza Lim: HELL - String quartett (1992)

Die Diskutierenden:
Ein Mitglied des Kairos Quartetts
Daniel Ender: Musikwissenschafter und Musikjournalist
Dieter Kaufmann: Komponist und Präsident der Austromechana

Das Publikum wählt eines der drei Stücke zur Wiederholung

Moderation: Irene Suchy

Eine Veranstaltung in Kooperation von IGNM und Ö1.

 


Großer Erfolg der vierwöchigen IGNM-Ausstellung mit Klangaktionen
"Neue Musik in Salzburg 1922 - 2009"
mit über 8000 Besuchern im Foyer der Universität Mozarteum

In Anwesenheit des IGNM-Präsidenten Bruno Strobl endete die Ausstellung am letzten März-Wochendende mit Klangaktionen
von Salzburger Komponisten.

>> Folder hier.

Ein Projekt im Rahmen des neuen Musik-Festivals "Salzburg Biennale".

 

Neue Musik in Salzburg 1922 - 2009: Initiativen - Uraufführungen - Komponisten
Eine Ausstellung der IG Komponisten - IGNM Salzburg in Kooperation mit der Salzburg Biennale und der Universität Mozarteum
05. - 29. März 2009, Foyer Universität Mozarteum, Mirabellplatz 1

Von der Gründung der Internationalen Gesellschaft der Neuen Musik 1922
in Anwesenheit von Webern, Honegger, Berg, Bartók, Hindemith, Strauss,
Wellesz u.v.a. bis zur Salzburg Biennale 2009

Ur- und Erstaufführungen (Oper/Konzert) der wichtigsten Kulturinstitutionen
Komponisten in Salzburg - zu Gast und zu Hause

Klangaktionen lebender Salzburger Komponisten jeweils Samstag, 16:00 Uhr (07. / 14. / 21. / 28. März 2009)

Um die Vielfalt zeitgenössischen Schaffens in Salzburg seit 1922 zu dokumentieren, gestaltet die IG Komponisten / IGNM Salzburg in Zusammenarbeit mit der Salzburg Biennale 2009 und deren Partnern sowie mit den anderen Institutionen, die sich Verdienste um die Förderung der Gegenwartsmusik erworben haben, eine Ausstellung im Foyer der Universität Mozarteum.
Die Gründung der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik 1922 im Salzburger Café Bazar in Anwesenheit von zahlreichen bedeutenden Komponisten wie Bartok, Berg, Hindemith, Honegger, Strauss, Webern, Wellesz u.v.a. markierte einen Aufbruch in neue Klangwelten, der in wachsendem Maße auch von den Salzburger Kulturinstitutionen, Veranstaltern, Ensembles, Ausbildungsstätten, Rundfunk, Medien und Kulturpolitik mitgetragen wurde. Heute ist Salzburg nicht nur ein Mekka für Freunde klassischer Musik, sondern verblüfft auch durch eine vitale moderne Szene: fast sechzig (!) Komponisten leben bzw. arbeiten hier. Diese Ausstellung ist ein Versuch, einerseits die schöpferische Vielfalt der Salzburger und der vielen anderen Komponisten, die hier zu Gast waren, aufzuzeigen und durch Autographen (Notenmanuskripte,
Briefe), Portraits, Partituren, Bühnenbilder, Plakate, Programme u.a. anschaulich zu machen sowie andererseits die Initiativen und Bemü- hungen zahlreicher Veranstalter und Musiker zu würdigen: Salzburger Festspiele, Internationale Stiftung Mozarteum, Universität Mozarteum, Aspekte Salzburg, das Österreichische Ensemble für Neue Musik, Mozarteum Orchester Salzburg, IG Komponisten / IGNM Salzburg, MUSIKfest Salzburg, stART-Festival, Komponistenforum Mittersill, Internationale Paul-Hofhaymer-Gesellschaft und viele andere. Klangaktionen Salzburger Komponisten an den vier Samstagen im März jeweils um 16 Uhr runden die Ausstellung ab. Diese erhält darüber hinaus einen besonderen Akzent durch Skulpturen von Max Auböck und Peter Semperboni - zwei Salzburger Künstler, die schon auf zahlreiche gemeinsame Projekte mit Komponisten zurückblicken können.
Kuratoren: Stefan David Hummel, Klemens Vereno, Wolfgang Danzmayr und Gottfried F. Kasparek

Führungen mit Klangaktionen Salzburger Komponisten bei der Salzburg Biennale März 2009 im Foyer der Universität Mozarteum Salzburg:
7.3. Stefan David Hummel, Klemens Vereno, Alexander Müllenbach und Wolfgang Danzmayr
14.3. Johannes Kotschy
21.3. Werner Raditschnigg
28.3. Wolfgang Seierl

>> Details hier

 

 

IGNM Projekt "Musik im Diskurs"

Die erste Veranstaltung einer neuen Musik-Diskussions-Reihe des ORF - Ö1 in Kooperation mit der IGNM, kuratiert von Irene Suchy.

"Ich bedaure Ihnen mitteilen zu müssen, dass mir Ihr Werk nach aufmerksamer Lektüre der Partitur bis jetzt unverständlich geblieben ist, dies soll bloß ein Geständnis sein."
(Ferdinand Löwe an Arnold Schönberg)

Dieses Ringen um Verständnis steht als Motto über den Abenden. Menschen, die mit neuer Musik zu tun haben – Dirigierende, Interpretierende, Filmemacher, Wissenschafterinnen – machen es vor: Das Publikum darf sich eines der drei Stücke zur Wiederholung wünschen. Den Anfang macht ein Abend kurz vor dem 100. Geburtstag Eliott Carters.

Filmeinspielungen bringen den Jubilar ins Kulturcafe.

Live-Darbietungen:
Musik von Eliott Carter: Canon for 4 - Homage to William 1984
Scrivo in Vento for Robert Aitken nach Petrarca
Riconoscenza per Goffredo Petrassi

Diskutierende - Walter Kobera, Jörg Krah, Stefan Jena
Moderatorin - Irene Suchy
Musiker: Alexander Gavrilovici - Violine, Jörg Ulrich Krah - Violoncello, Ulrike Anton - Flöte, Siegfried Schenner - Bassklarinette

"Das Publikum ist aber darüber hinaus ein nicht wegzudenkender Parameter kreativen Schaffens. Kunst ohne Publikum ist Hobby! Man sollte beim Überschreiten von Grenzen (und Kunstproduktion ist fast immer Grenzüberschreitung) bedenken, dass eine wesentliche Grenze die zu überschreiten ist, u.a. die ist, die das Publikum setzt." (Otto M. Zykan)

Do, 4.12.2008, 19:30 Uhr, Radiokulturcafe
Argentinierstraße 30A, 1040 Wien

Eintritt ist € 7,-
Mit RadioKulturhaus-Vorteilskarte 10% bzw. 30% Ermäßigung