Vorstand:

Sonja Leipold (Präsidentin)

Sonja Leipold studierte Querflöte & Klavier am Mozarteum sowie Konzertfach Cembalo an der Musikuniversität Wien. Als Cembalistin widmet sie sich vor allem der zeitgenössischen, barocken und selten gehörten Musik und gastiert als gefragte Kammermusikerin und Solistin regelmäßig auf renommierten Podien in Europa und Asien, darunter: Wien Modern, musikprotokoll Graz, Stanislavsky Theatre Moskau, Nationaloper Athen, Hwakang Arts Taipei, Peking May Festival, Vancouver New Music, Musikverein Wien, Theater an der Wien, Carinthischer Sommer, Innsbrucker Festwochen, Harpsichord Festival Tallinn, Royal Music Festival Stockholm, Qarajew Festival Aserbaidschan, November Music Days Niederlande, Kammermusikpodium der Philharmonie/Rundfunkchor Berlin, Muzyka Dawna Warschau, Geiger Festival Göteborg, Odessa Classics u.v.a.m.

Als Mitglied der Ensembles "duo ovocutters" und "airborne extended" sowie als Solistin arbeitet sie eng mit heutigen KomponistInnen zusammen, in den letzten Jahren entstanden so weit mehr als 100 Auftragswerke mit Aufführungen bei Festivals in über 30 Ländern.

Diese vielseitige künstlerische Tätigkeit fand Niederschlag in CD, Film- und Radioproduktionen (ORF, ARTE, HRT, SR Music, Filmproduktin „LICHT“) und wurde mit diversen Preisen gewürdigt, darunter: Cembalowettbewerb Bologna 2011, de Man-Wettbewerb für zeitgenössisches Cembalo 2012 Niederlande, Startstipendium des Kulturministeriums, großes Kärntner Landesmusikstipendium 2013, österreichische Kulturbotschafterin für zeitgenössische Musik 2016-2019.

Sie trat als Solistin mit den Wiener Symphonikern und dem Wiener Kammerorchester in Erscheinung, und ist Gast bei Klangkörpern wie Barockensemble der Wiener Symphoniker, MusikFabrikSüd, reconsil, dolce risonanza, Capella Leopoldina, Phoenix Baroque Austria, Bach Consort Wien, Schönbergchor Wien, Wiener Kammerorchester u.a.m

Das Thema zeitgenössische Cembalomusik bringt sie regelmäßig als Gastdozentin Studierenden an Universitäten im In- und Ausland näher, darunter Chinese Cultural University Taipei, Tschaikowsky Konservatorium Moskau, Lipinski-Akademie Wroclaw, Kunstuniversität Graz, Bruckneruniversität Linz, Royal Academy of Music Aarhus, Gothenburg University, Aristoteles Universität Thessaloniki, University of Calgary u.a.m.

Seit 2015 unterrichtet Sonja Leipold an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, seit 2017 ist sie Vorstandsmitglied der IGNM Österreich.

https://www.sonjaleipold.net

Hannes Heher (Vizepräsident)

Der Komponist Hannes Heher (geboren 1964) ist neben seiner schöpferischen Arbeit in besonders vielseitiger Weise in der Wiener Musikszene verankert: als Musikwissenschaftler (Promotion mit einer Arbeit über Egon Wellesz und Hanns Eisler), der insbesondere für die Wiener Schule, und hier vor allem auch für Wellesz, als Experte zu gelten hat; als unentwegt Organisationsarbeit und Publicity für andere Komponisten und Komponistinnen leistender „Funktionär“; und schließlich in seinem „Hauptberuf“ als redaktioneller Mitarbeiter im ORF (Ö1/Musik) als wichtige Ansprechperson für alle Fragen, die mit Noten, ja insgesamt mit Musik, und hier vor allem mit Neuer Musik zu tun haben. In diesem Zusammenhang gestaltet er auch immer wieder Zeitton-Sendungen. Hehers erster musikalischer Unterricht fand durch den Komponisten und Pianisten Wolfram Unger statt, nach der Matura studierte er an der Wiener Hochschule bzw. Universität für Musik und darstellende Kunst elektroakustische und elektronische Musik, Tonsatz, Musikerziehung und Gesangspädagogik sowie an der Universität Wien Geschichte und Chemie. Und diese vielfältigen Interessen spiegeln sich nicht zuletzt in seinen Kompositionen wider, die einerseits durch seine Lehrer Karl Heinz Füssl und Heinz Kratochwil, andererseits aber auch durch eine intensive Auseinandersetzung mit den politischen und musikalischen Ideen Hanns Eislers beeinflusst wurden.

Neben seiner Tätigkeit im ORF nahm und nimmt Heher wichtige Positionen im Wiener und österreichischen Musikleben ein. Seit 1998 gehört er dem leitenden Komitee des Egon-Wellesz- Fonds bei der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien an, 2000-2006 war er Vorstandsmitglied und dann 2006-2014 Vizepräsident des Österreichischen Komponistenbundes sowie Leiter des Arbeitskreises E-Musik, 2004-2006 auch Vorstandsmitglied der IGNM/Sektion Österreich. Seit 2019 steht er dieser Organisation ein weiteres Mal zur Verfügung, diesmal als Vizepräsident. Schließlich nimmt er seit vielen Jahren die Aufgaben eines Österreich-Vertreters der Internationalen „Hanns Eisler Gesellschaft“ (Berlin) wahr. – Und Hehers kompositorisches Schaffen, dessen breite Wertschätzung durch zahlreiche Aufträge von namhaften Interpreten, Ensembles und Orchestern dokumentiert ist, wurde mit wichtigen Preisen und Stipendien ausgezeichnet: (u. a.) dem Stipendium der Alban-Berg-Stiftung, dem österreichischen Staatsstipendium für Komposition, dem Förderungspreis für Komposition der Stadt Wien sowie dem Förderungspreis for Musik des Landes Niederösterreich. (Hartmut Krones)

Johannes Kretz (Kassier)

Komponist, Elektronik-Performer, kÃünstlerischer Forscher

geboren1968 in Wien, Studium Komposition an der Wiener Musikhochschule (bei F. Burt und M. Jarrell), weiters Musikerziehung, dazu Mathematik an der Universität Wien. 1992-93 Studien (Computermusik) am IRCAM, Paris u.a. bei Marco Stroppa und Brian Ferneyhough.

Seit 2008: Leiter des Zentrums für innovative Musiktechnologie (ZiMT) an der mdw, seit 2013 Institutsleiter und Studiendekan des Institut 1 für Komposition und Elektroakustik der mdw. 2018-2021: Projektleiter von "creative (mis)understandings, dreijähriges artistic research-Projekt (PEEK - FWF).

Gründungsmitglied des NewTonEnsemble Wien, des European Bridges Ensemble und der internationalen Komponistengruppe PRISMA, des Performance Duos TOUCHING, sowie von ikultur.com. Ko-Kurator von aNOther festival Wien.

Stipendien und Preise: u.a. Österr. Staatsstipendium 1997, Stiftung Delz (CH, 2001), Theodor Körner Preis 2004

Aufträge/Auftritte: u.a. National Theater Hall, Taipei, Ars Electronica Festival, Konzerthaus Wien, Eclat Festival Stuttgart, Klangforum Wien, Ensemble On Line, Ensemble Reconsil, quartett22, Lemgoer Orgeltage, Haller Bachtage, Triton Trombone Quartett, Wiener Kammerchor.

www.johanneskretz.com

Ming Wang (Schriftführerin)

• Freischaffende Komponistin Musikpädagogin und Musikerin
•Aufführungen bei internationalen Festivals u.a. „Wien modern“ und „Steirischer Herbst“
• u.a. Staatstipendien vom Bundeskanzleramt und Förderungspreis der Stadt Wien
• Studium der Komposition und Computermusik an der Musikuniversität Wien u.a. bei Prof. Dieter Kaufmann
• Studium für chinesische Musik in Taipei, Hauptfach: chinesische Zupfinstrumente Guzheng und Pipa
• Fachausbildung für europäische Malerei
• Geboren in Taipei, Taiwan

www.mingwangmusic.com

Fernando Riederer (stellvertretender Kassier)

https://soundcloud.com/fernando-riederer

Gerald Resch (stellvertretende Schriftführer)

geboren 1975 in Linz, Studium Komposition in Wien, Köln und Graz (bei Michael Jarrell, York Höller und Beat Furrer), außerdem Musikwissenschaft, Philosophie und Kunstgeschichte. 
Mehrmonatige Studienaufenthalte in Berlin, Paris und Rom.

Universitätsdozent an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien und an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz.

Auszeichungen (u.a.)
Österreichisches Staatsstipendium für Komposition (2017)
Oberösterreichischer Landeskulturpreis (2014)
Tonali Kompositionspreis Hamburg (2012)
Förderungspreis der Stadt Wien (2011)
Erste Bank Kompositionspreis (2011)
Wiener Symphoniker Stipendium (2007)
Österreichisches Staatsstipendium für Komposition (2003)


Aufführungen (u.a.)
Musikverein Wien, Salzburger Festspiele, Wiener Konzerthaus, Concertgebouw Amsterdam, Tonhalle Düsseldorf, Konzerthaus Berlin, Philharmonie Köln, Laeiszhalle Hamburg, Philharmonie Luxemburg, Oper Dortmund, Oper Duisburg

 

Aufgeführt von (u.a.)
RSO Wien, Wiener Symphoniker, NTO, Brucknerorchester Linz, Dortmunder Philharmoniker, Duisburger Philharmoniker, Schleswig-Holsteinisches Symphonieorchester
Klangforum Wien, Ensemble Phace, Ensemble die reihe, Nieuw Ensemble Amsterdam, Camerata Salzburg, Brodsky Quartet, Aris Quartett
Jakub Hrusa, Andrés Orozco-Estrada, James Mac Millan, Cornelius Meister, Patricia Kopatchinskaja, Benjamin Schmid, Alexej Stadler, Kian Soltani

http://www.geraldresch.at

Alexander Kaiser (weiteres Vorstandsmitglied)

Alexander Kaiser is a composer from Italy (b. 1985), currently living in Vienna. His musical education began at the age of 8 with drum lessons. Later he studied electric guitar, piano and singing. At the age of 15 he started his first punk rock band where took over the role as lead singer and lead guitarist. Gradually he concentrated increasingly on composition and started his studies at Music and Arts University of the City of Vienna with Christian Minkowitch. After receiving his composition degree in Vienna he pursued advanced studies in composition with Prof. Beat Furrer at University for Music and Arts in Graz and in Vienna with Prof. Minkowitsch. Additionally to his composition studies Alexander Kaiser started a study in musicology at the University of Vienna where he is currently working on his master thesis about “the development of Alexander Scriabin’s piano sonatas”. Throughout the last years he participated in a couple of master classes and received lessons from Georg Friedrich Hass, Peter Ablinger, Jörg Widmann, Dieter Ammann, Isabel Mundry, Clemens Gadenstätter and Lucia Ronchetti. His music has been premiered, presented and commissioned by festivals, institutions and ensembles, such as the Konzerthaus Wien, Vienna International Saxfest, Radiokulturhaus Wien, Transart Festival, MATA Festival and Gustav Mahler Musikwochen. He visited the Donaueschinger Musiktage 2009 and 2011, the Impuls Acadamy in 2013 and 2015 and was a three times finalist at the Ö1 Talentebörse Kompositionspreis 2011, 2013 and 2014. 

http://kaiser-alexander.com

Stefan David Hummel (Geschäftsstellenleiter IGNM Salzburg)

Stefan David Hummel erhielt schon als Kind eine umfassende musikalische Ausbildung: Violine, Viola, Klavier und Orgel sowie Kompositionsunterricht bei seinem Vater Bertold Hummel, bei Claus Kühnl und Zsolt Gárdonyi.

 

 Musikstudium am Mozarteum (Viola bei Peter Langgartner) mit ergänzenden Studien in Luxemburg (Komposition bei Alexander Müllenbach) und in Köln (Kammermusik beim Amadeus-Quartett). Es folgte intensive Konzerttätigkeit (u. a. Corona Quartett Salzburg, Mozarteumorchester Salzburg) und Dirigierunterricht bei Karl-Heinz Bloemeke und Constantin Alex. Als Kulturmanager sammelte Hummel ab 1992 Erfahrungen bei Pro Musica Salzburg, beim Österreichischen Ensemble für Neue Musik und dem Festival Aspekte Salzburg.

 

Seit 2000 ist er Präsident der IG Komponisten Salzburg. 2001 gründete er die Salzburger Landessektion der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik in Österreich und ist seither deren Vorsitzender. 2002 und 2005 fungierte er – gemeinsam mit Klemens Vereno – als künstlerischer Leiter von Musikfest Salzburg. Hummel war von 2008 bis 2015 Vorstandsmitglied der Salzburg Biennale.

 

Seit 2006 ist Hummel an der Universität Mozarteum Salzburg Referent der Rektoren Reinhart von Gutzeit, Siegfried Mauser und der Rektorin Elisabeth Gutjahr. In dieser Funktion nimmt er verschiedene Vorstandfunktionen wahr und organisierte gemeinsam mit der IGNM und der Salzburger Sektion der IG Komponisten eine Reihe zeitgenössischer Konzertprojekte. Seit 2014 ist er Koordinator des Internationalen Mozartwettbewerb. Im Rahmen eines Lehrauftrages für Orchesterdidaktik an der Universität Mozarteum Salzburg entwickelte Hummel verschiedene basiskulturelle und generationenübergreifende Musikprojekte in Zusammenarbeit mit deutschen, italienischen und österreichischen Kulturinstitutionen und Schulen. Seit 2016 leitet Hummel gemeinsam mit dem Dirigenten Kai Röhrig das von der Universität Mozarteum organisierte Europäische Jugendorchester Orchester „BELLA MUSICA - Orchestra Giovanile Europea“.

 

Als Komponist veröffentlichte Hummel eine Reihe von Solo-, Vokal-, Kammer- und Orchesterwerken, sowie Chansons und Musik für Kinder. Einige seiner Werke sind auf CDs erschienen.

 

http://www.sdhummel.com

Elfriede Reissig, Geschäftstellenleiterin IGNM Steiermark

Geboren in Graz/Österreich. 

Studium: Musikleitung/Chordirigieren an der Kunstuniversität Graz bei Rupert Huber (Chefdirigent des SWR Chores) und Karl-Ernst Hoffmann, Gesang bei Karl-Ernst Hoffmann. Dissertation mit Auszeichnung über Luigi Nonos Werk Das atmendeKlarsein. Text – Musik – Strukturam Institut für Musikästhetik der Kunstuniversität Graz, damit verbunden waren mehrere Forschungsaufenthalte am Archivio LuigiNonoin Venedig. Die Monographie ist im Pfau-Verlag, Saarbrücken im Jahr 2014 erschienen. Gründung des A-cappella Ensembles CHIAROSCUROfür zeitgenössische Chormusik, rege Konzerttätigkeit. Projektmitarbeiterin im FWF – Forschungsprojekt „Giacinto Scelsi und Österreich“ verortet am Institut für Musikästhetik (2010-12), Forschungstätigkeit in Rom an der Fondazione Isabella Scelsi, Organisatorin des internationalen Scelsi-Symposions 2012 „Giacinto Scelsi heute: ästhetische Dimension und kompositorischer Prozess“. 

Künstlerische und wissenschaftliche Lehrtätigkeit an der Kunstuniversität Graz, Musikologie sowie am Institut 1, Komposition, Musiktheorie und Dirigieren, dem IEM und dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck. Vortragstätigkeit an internationalen Universitäten (Lund/Schweden, Ljubljana, London, Oxford); Autorin zahlreicher Beiträge (Österreichische Musikzeitschrift, Die Tonkunst, MusikTexteu. v. m.).

Forschungsschwerpunkte: Ästhetik und Analyse in der zeitgenössischen Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, transdisziplinäre Forschung und „Gender Studies in New Music“.

http://friemoschitz.com