Projekte 2020

IGNM – Wien

In Wien wurden 6 Projekte durchgeführt:

 

/// AIRBORNE EXTENDED

Konzerte und Workshops in Israel

14. bis 16. Jänner 2020 | Haifa, Tel Aviv

airborne extended ist ein international tätiges Ensemble für zeitgenössische und experimentelle Klangkunst in der außergewöhnlichen Besetzung Querflöten, Harfe, Blockflöten/Paetzold und Cembalo. Erweitert durch Objekte, Elektronik, Medien und Performance bietet es eine breite Palette neuer Klangspektren und inspiriert weltweit KomponistInnen wie Publikum

www.airborneextended.com

Musikerinnen:

Tina Žerdin, Harfe http://tinazerdin.com/cv

Sonja Leipold, Cembalo http://www.sonjaleipold.net

Elena Gabbrielli, Querflöten https://www.elenagabbrielli.com

Caroline Mayrhofer, Blockflöten http://www.caroline-mayrhofer.net

 

 

 

 

 

 

Konzert Bar Ilan

 

Airborne extended war im Januar 2020 zu Workshops und Konzerten in Israel eingeladen:

Am 14.Januar fand an der Universität Haifa im großen Konzertsaal der modernen Musikuniversität ein Workshop für Studierende und Lehrende statt, sowie und ein Lunch-Konzert mit Werken von KomponistInnen aus Österreich und Israel. Beides war sehr gut besucht (das Konzert ausverkauft, beim Workshop jeder der ca. 70 Plätze besetzt, davon viele Kompositionsstudent*innen, Komponist*innen).

 

Am 16.Januar war das Ensemble eingeladen, im Rahmen der Konferenz The well-tempered detune an der Bar Ilan Universität Tel Aviv einen Workshop und ein Konzert zu geben. Die Israeli composers League (die mit der IGNM Sektion Israel in engem Zusammenhang steht) hatte dafür einen Call für Kompositionen ausgeschrieben – das Ensemble wählte 3 Uraufführungen daraus, und spielte weitere drei Stücke israelischer Komponist*innen. Besonders interessant war für airborne extended die Begegnung und der Austausch mit zahlreichen israelischen Komponist*innen und Musiker*innen, sowie der Einblick in die Musikuniversitäten in Haifa und Tel Aviv.

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/// CLUB RADIOKOJE virtual

27. Juni bis 15. September 2020 | online

 

 

 

Foto: Lona Gaikis

Auf der Webseite www.czirpczirp.cc war vom 27.6. bis 15.9.2020 (Saisonende) das Kongreßbad als 3D Modell mit eingebetteten künstlerischen Beiträgen online zu besuchen.

Künstler*innen Wechselstrom (Christoph Theiler und Renate Pittroff /AT), Arnold Haberl (AT), Erste Ottakringer Blockflötengewitter (AT), Jasmine Guffond (AUS) mit Ilan Katin (USA), Alois Yang (TW/F), Alex Zehetbauer (AT).

Ende Mai wurden 360° Aufnahmen vom Areal und Videoaufnahmen mit den Künstler*innen vor Ort gemacht. Dieses Material wurde zu einem virtuellen 3D Modell mit eingebetteten Musikvideos zusammengefügt.

Gemeinsam mit der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik (IGNM) und der MA 7 haben wir unser Budget 2020 erhöhen, und die ortspezifischen Werke (virtuell und physisch) zu fairen Honoraren in Auftrag geben können.

Die czirp czirp Webseite wurde als Portal genutzt und im Zuge dessen neugestaltet.

Eine OTS Pressemitteilung wurde am 15.6. versandt, digitale Aussendungen gingen an unseren Newsletter und Presseverteiler. Flyer wurden produziert und per Post verschickt. Den Sommer über werden Flyer im Kongressbad verteilt und Badegäste auf unsere Plattform aufmerksam gemacht. Facebook/Instagram Kampagnen werden den Sommer über gelauncht. 

Wir haben mit CLUB RADIOKOJE virtual ein digitales und barrierefreies online Archiv geschaffen, das Grundlage für weitere Projekte sein wird.

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/// Reading session / Aufnahme mit Schallfeld Ensemble und Kompositionsmeisterkurs mit Pierluigi Billone

3. – 6. Juli 2020 | Proberaum vom Schallfeld Ensemble & Forum Stadtpark, Graz

 

Auf eine gegen Ende des Corona-Lockdowns ziemlich kurzfristig veröffentlichte Ausschreibung hin haben wir die überraschend hohe Zahl von 37 Bewerbungen erhalten. Sehr viele der eingereichten Stücke waren schon aufgeführt worden, keine(r) der Bewerber*innen hatte für diese Gelegenheit ein neues Werk geschrieben, was in dem engen Zeitrahmen auch kaum möglich gewesen wäre (und wir auch explizit nicht gefordert und erwartet hatten). Für die Auswahl von 6 aktiven Teilnehmer*innen haben alle beteiligten Musiker*innen Punkte vergeben. 2 der unter den ersten 6 gewählten Komponist*innen mussten leider aufgrund der Reiserestriktionen schlussendlich doch absagen, wodurch die nächstgereihten zum Zug kamen. Die Teilnehmer*innen waren somit: Emil Vijgen Strøbæk aus Dänemark; Carlo Elia Praderio, Mattia Clera und Giulia Monducci aus Italien, Aron Ludwig aus Deutschland und Frederik Neyrinck aus Belgien (beide in Wien lebend). Bis auf Neyrincks Klaviertrio handelte es sich um Ensemble-Besetzungen; über die große stilistische Vielfalt und das diverse technische Niveau der Kompositionen waren wir sehr glücklich, weil sich dadurch die Möglichkeit bot, individuell und abwechslungsreich zu arbeiten. Diese Arbeit war eine Verbindung von „normalem“ Proben auf die Aufnahme hin, und einem vergleichsweise größeren Freiraum für klanglich Experimente, Austausch über Notationsproblematiken und gemeinsamer Suche nach den besten ad-hoc Lösungen. Pro Teilnehmer*in waren 2 Proben zu je 1,5h eingeplant, dazu eine Aufnahmesession mit 1h/ Person. In Verbindung mit dem Einzelunterricht von Pierluigi Billone (ca. 1,5h/Person) ergaben sich sehr dichte 4 Tage für alle Beteiligten, die wir auch mit Diskussionen und gemeinsam verbrachter Zeit außerhalb der Proben abrunden konnten. Wir sind sehr froh, dass diese äußerst kurzfristige Initiative von IGNM und Schallfeld so produktiv ablaufen konnte und bei den Beteiligten und Zuhörer*innen auf durchwegs positives Echo gestoßen ist.

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/// COMPROVISE [#3]

26. – 28. November 2021 | online

im Rahmen von Wien Modern im Italienischen Kulturinstitut

 

Nach der Verschiebung von 2020 auf 2021 mit wiederholtem Planungsaufwand sah es eine Woche vor Beginn schon so aus, als würde das Festival heuer wieder dem Lockdown zum Opfer fallen. Innerhalb von 2 – 3 Tagen wurde das Festival 5 Tage vor Beginn auf Live-Stream umgebaut.

Wien Modern bot an, das Video-Team – die Multimedia Agentur sohot – zu übernehmen. Das Team musste die Audio-Übertragung übernehmen und konnte dafür Christina Bauer gewinnen. Auf diese Weise konnte der Live-Stream perfekt funktionieren.

Die durch Covid unsichere Situation veranlasste 5 TeilnehmerInnen nicht zu kommen. Dafür wurde Ersatz gefunden – oder das Programm etwas gestrafft. Es blieb aber bei den geplanten 4 Konzerten. Als Covid-Prävention wurde eine 2G plus – Pflicht eingehalten.

Manche Hotels sperrten im Lockdown einfach zu und das Team musste für ein paar MusikerInnen neue Unterbringungsmöglichkeiten finden. Die Schließung der Gastronomie bedeutete für sie, in kürzester Zeit für die 3 Tage ein Catering aufzutreiben.

Inhaltlich und von der Qualität her fielen die Konzerte exzellent aus. Die MusikerInnen waren sehr motiviert durch die vielen Kameras, Mikrophone und durch das Fachpublikum (die anderen TeilnehmerInnen). Das Italienische Kulturinstitut mit seinem sehr entgegenkommenden Leiter Fabrizio Jurlano war gerade in dem Fall ein idealer Ort, weil mehrere Räume für die verschiedenen Bedürfnisse zur Verfügung standen: Konzertsaal, Technik- und Regieraum, großer Backstage Raum – um sich zurückzuziehen, zu essen – und schließlich genügend Stauraum.

Das Team: Thomas Lehn, Tiziana Bertoncini, Nina Polaschegg, Bruno Strobl

 

Die 4 Konzerte sind online nachzusehen / nachzuhören:

 

comprovise [#3] concert 1      
comprovise [#3] concert 2      
comprovise [#3] concert 3      
comprovise [#3] concert 4     

/// ANOTHER FESTIVAL

7. und 8. Jänner 2022 | Brick-5, Wien

 

 

Foto: Joanna Pianka

 

Die 10. Ausgabe von aNOther festival unter dem Motto weaving the time fand am 7. und 8.1.2022 im Brick 5, Herklotzgasse 21, 1150 Wien statt.

Trotz aller Herausforderungen der Pandemie war es letztlich möglich, das Festival abzuhalten und zahlreiche interessierte Besucher_innen zeigten, wie wichtig solche Veranstaltungen gerade in schwierigen Zeiten sind.

Das Programm kombinierte Improvisation, Performances, Kompositionen und Medienkunst auf abwechslungsreiche Weise und die Pausen dazwischen wurden von den Besucher_innen und Mitwirkenden zu ausgiebigen Gesprächen und Vernetzung genutzt.

Die ästhetische Vielfalt des Programms brachte Musiker_innen/Künstler_innen der unterschiedlichsten Genres und Sparten zusammen und bewirkte eine lebendige Auseinandersetzung und große Aufmerksamkeit beim Publikum durch beide Tage.

Ein einziges Werk musste leider (corona-bedingt) entfallen und wird hoffentlich bei nächster Gelegenheit nachgeholt werden.

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/// JUNGE MUSIK – live Konzert abgesagt, Videoproduktion

Wie für alle künstlerischen Bereiche war das Pandemiejahr 2020 äußerst schwierig für musikalische Veranstaltungen – vor allem, wenn Kinder und Jugendliche zu den Ausführenden gehörten. Nachdem die Musikschulen im ersten Lockdown geschlossen waren bzw. Fernunterricht versuchen mussten, war bis zum Sommer nicht klar, ob und in welchem Rahmen ein oder mehrere Konzerte im Rahmen der Jungen Musik stattfinden können. Dafür erschien es umso wichtiger, junge Musikerinnen und Musiker „sichtbar“ zu machen, sie zu ermutigen und optimistisch in den Herbst zu schauen. Aus diesem Grund finanzierte die IGNM im Sommer einen Foto-Termin (Fotograf Robert Herbst) mit Kindern und Jugendlichen in der Werkstatt von Hans Tschiritsch, damit das Sujet Junge Musik in den kommenden Jahren angemessen beworben werden kann. Das Motto des Festivals Wien Modern lautete Stimmung, aus diesem Grund - und um den sich laufend ändernden COVID-Bestimmungen gerecht zu werden -, planten Michael Weber (Musikschule Wien) und Cordula Bösze für die IGNM ein Konzert mit kleinen Besetzungen und mit zwei unterschiedlich gestimmten Klavieren. Dieses Konzert hätte am 9. November 2021 im Reaktor stattfinden sollen. Vorgesehen war auch ein Beitrag der Bach-Musikschule Wien. Programmtexte wurden erstellt, Biografien geschrieben, alle organisatorischen Vorkehrungen getroffen. Eine Woche vor dem geplanten Termin wurde der zweite Lockdown verhängt. Viele Konzerte im Festival Wien Modern mussten abgesagt oder verschoben werden (z.B. IGNM Comprovise), einige fanden im Livestream statt. Noch am Wochenende der Verhängung dieses „Lockdown light“ organisierte Cordula Bösze ein Video-Team, um das geplante Konzert ohne Publikum aufzeichnen zu können (kein Live-Stream!). Im Zentrum der Überlegungen standen drei wesentliche Punkte:

• die Schüler*innen haben sich wochenlang, zum Teil monatelang vorbereitet

• jene Stücke auf den unterschiedlich gestimmten Klavieren würden sie bei der GP erst im Reaktor richtig hören, da so eine Situation in der Musikschule nicht herstellbar ist

• die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände und alle Vorkehrungen können eingehalten werden (schließlich wurden den ganzen Sommer hindurch Präventionskonzepte erstellt und immer wieder angepasst, Bösze und Weber haben zudem auch die Ausbildung zum/r Covid-Beauftragten absolviert).

Der Musikschul-Erhalter (Stadt Wien, MA 13) untersagte allerdings das Konzert trotz allem. Der Grund: die Schülerinnen und Schüler durften überhaupt nicht auftreten, weil in der Verordnung stand, dass nur „Profis“ im Lockdown Konzerte spielen dürfen. Alle Versuche, zumindest einen Teil des Programms zu retten, wurden untersagt, die Kinder durften einfach gar nicht spielen. Cordula Bösze entschuldigte sich daraufhin bei allen Beteiligten und bat sie persönlich um private Videos, falls sie noch Lust dazu hätten. Auf diese Weise kamen einige Beiträge der Bach-Musikschule zustande, die auf der Website des Festivals und der IGNM gezeigt werden konnten.

Cordula Bösze: „Diese Verordnung widerspricht ganz klar den Kinderrechten und es wäre angemessen, wenn die verantwortlichen Politiker sich eine Wiedergutmachung für die eteiligten jungen Menschen überlegten. Ich möchte nie wieder in die Situation kommen, 43 Kindern und Jugendlichen erklären zu müssen, dass am Tag vor ihnen die Wiener Symphoniker mit fast 100 Musiker*innen auf der Bühne das Gubaidulina-Konzert spielen dürfen, sie aber nicht einmal alleine oder zu zweit in einem leeren Saal auftreten, weil sie keine Profis sind.

 

/// Kammermusikprojekt IGNM & OENM

OENM und IGNM initiierten 2020 ein Kooperationsprojekt für neueste Kammermusik, mit Konzerten in Salzburg und Wien. Auf einen Call for scores wurde eine sehr große Anzahl an Werken (anonym) eingereicht,

die Jury bestehend aus Mitgliedern des IGNM, des OENM und externen Komponist*innen wählte daraus Kompositionen von E. Demetz, A. Beste, S. Göncü, M. Wang, S. Pironkoff, A. Trenkwalder, R. Schinwald und O. Dülger.

        Die für 6.& 7.12.2020 geplanten Konzerte musste leider aufgrund des Lockdowns verschoben werden, ebenso der Ersatztermin im Frühjahr 2021. Im Sommer 2021 gab es einen Wechsel in der Geschäftsführung des OENM, was weitere Planungen erschwerte. Schlussendlich erfuhr das Projekt aber eine sehr positive und erfreuliche Entwicklung: statt 2 Konzerten werden nun 3 stattfinden: das erste davon sehr prominent am 21.4.2022 in Salzburg im Rahmen der internationalen Tagung “Wegzeichen Neue Musik” anlässlich des 100-Jahr Jubiläums der IGNM.

 

IGNM – Kärnten

Auf Grund der Corona-Situation gab es Ausfälle und Verschiebungen und damit einhergehend einen enormen organisatorischen Mehraufwand zu den Projekten:

 

/// Musik in Galerien – Bei Vernissagen

24. Jänner/ 28. August/ 02.Oktober 2020 | Galerie Porcia, Spittal an der Dau

Von den geplanten Aufführungen zeitgenössischer Werke bei Vernissagen in der Galerie Porcia, Spittal an der Drau, konnten 3 erfolgreich und ohne Beeinträchtigung durch die Lockdowns durchgeführt werden.

 

///EXPAN‘ 2020 – Werkstatt neuer Musik

12. – 14. November 2021 | Schloss Porcia, Spittal an der Drau

in Zusammenarbeit mit der Musikschule und der Stadtgemeinde Spittal

 

konnte 2020 aufgrund des Lockdowns nicht durchgeführt werden. Es wurde zunächst auf Jänner 2021, dann auf 7. – 9. Mai 2021 und schließlich auf 12. – 14. Nov. 2021 verschoben, wo es wie geplant über die Bühne gehen konnte.

 

/// Ensemble NeuRaum

27. Oktober 2020 | Konzerthaus Klagenfurt

 

Das Konzert Mikrotöne mit Ensemble NeuRaum fand wie geplant am 27. Okt. 2020 im Konzerthaus Klagenfurt statt – mit ORF-Mitschnitt.

Übertragung in Ö1 Zeitton am 8. Februar 2021.

 

Im Rahmen des Konzertprojektes wurden 5 Uraufführungen von Rafael Nassif, Roozbeh Nafisi, Dieter Kaufmann, Hossam Mahmoud, Bruno Strobl präsentiert.

 

IGNM – Oberösterreich

/// Konzert in Peuerbach

12. Juli 2020 | Schloss Peuerbach

 

Das Konzert in Zusammenarbeit mit Kultur-Peuerbach mit Werken von Christoph Herndler.

Andrej Serkov – Bajan, Yova Serkov – Bajan, Reinhard Mayr – Bass, Judith Ramerstorfer – Sopran

/// XANADU – Philippe Manoury

17. August 2020 | Ursulinenkirche Linz

Kooperation mit dem Kulturverein Ursulinenkirche


Verena Sennekamp - Violoncello, Bernhard Zachhuber - Klarinette (Klangforum Wien), Ueli Wiget - Klavier (Ensemble Modern Frankfurt), Anna Maria Pammer – Sopran

 

…“ Anna Maria Pammer“: Dieses Mal möchte ich Philippe MANOURY ins Zentrum stellen.

 

"Xanadu" für Sopran und Klarinette; "Ultima" für Klarinette, Cello und Klavier; "Chaconne" für Violoncello; sowie ein (noch nicht festgelegtes) Werk für Klavier solo. Und dazwischen eine Auswahl an französischen Renaissancegesängen (Desprez, Dufay, Ockeghem) in einem Arrangement für Stimme, Cello und Klarinette.

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/// Konzert mit dem Saxophonquartett Mobilis

11. September 2020 | Landesmusikschule Ried im Innkreis

Kooperation mit dem Festival Hörsturm, Festival für zeitgenössische Musik und Performance

         

Im Rahmen des Festivals 11.-13.09.2020 spielt das Saxophonquartett Mobilis. Hörsturm ist: Plattform für heimische KünstlerInnen und Bereicherung durch Beiträge aus dem Ausland, Künstlerischer Austausch, weiters eine Bereicherung für das Innviertel. 

Programmkonzept der Klarinettistin Teresa Doblinger:

 1)  Klassische Konzertformate mit neuen und innovativen Konzertformaten kombiniert (visuelle) Installation übers ganze Wochenende, die zeitgenössische Musik für das Publikum fühlbar und erlebbar macht; wird während des Festivals immer wieder bespielt.

2)  Hörsturmnacht

3)  Buntes Konzert mit jungen KünstlerInnen; Bespielung des gesamten Musikschulgebäudes

4)  Offener Workshop mit Beitrag an der Hörsturmnacht

5)  Neu: Zusammenarbeit mit der Innviertler Künstlergilde; Ausstellung während des Festivals

Websiten: https://hoersturm.at; www.mobilis-saxophonquartett.at

 

/// Duo Bierdümpfl und Eigner

26. Juni 2021 | Kepler Salon Extra

Das Duo Bierdümpfl und Eigner experimentiert mit Elementen von Jazz, Funk, freier Improvisation und Elementen neuer Musik. Neben Eigners Klangexperimenten mit eigens gebauten Instrumenten und außergewöhnlichen Perkussions-Präperationen, zeichnet Bierdümpfl für anspruchsvolle Melodik und Harmonik verantwortlich.

Daniel Bierdümpfl Gitarre & Elektronik, Richard Eigner Schlagzeug & Elektronik

 

/// Elfie Aichinger mit ihrem Streichtrio Core

29. Juni 2021 | schl8hof Wels

Ursprünglicher Termin Sa. 07. oder So. 08. 11. 2020.

Kooperation mit dem Festival music unlimited in Wels im schl8hof

     

Die in Welser geborene Sängerin und Pianistin Elfie Aichinger wird mit ihrem Streichtrio Core hat die neueste Produktion vorgestellt.

Websiten: www.elfi-aichinger.com; www.waschaecht.at; music-unlimited

 

/// Being moved – A Universal Folkdance

10. und 11. September 2021 | Spielboden Dornbirn

Ursprünglicher Termin: 10. und 11. November 2020, Spielboden Vorarlberg 2020.

Kooperation mit dem Festival tanz ist  

 

Simon Mayer, gebürtiger Innviertler, versucht die Interaktion zwischen Komposition und Tanz live darzustellen:

          Wie kann ein kosmischer oder universeller Volkstanz aussehen, klingen und sich anfühlen? In seiner idealsten Form könnte es ein Tanz sein, der aus Freiheit und Selbstermächtigung entspringt. Ein Tanz, den wir alle teilen können, mit dem Fokus auf Vereinigung statt auf Trennung, basierend auf spontaner Kreativität statt auf festgelegten Regeln und Systemen. Ein Tanz, der das Potenzial hat, über die nationale Identitätspolitik hinauszugehen. Ein Tanz, der Humor ernst nimmt. Ein Tanz, der erforscht, welche Bewegungen als heilsam angesehen werden können, ob sie in die Tradition vospirituellen Tänzen, Volkstänzen oder Stammestänzen eingebettet sind oder nicht. Ein Tanz, der erforscht, was uns veranlasst uns zu bewegen und was uns bewegt. Vor diesem Hintergrund sehe ich ein alternatives Publikumssetting, wie ein Kreis von Stühlen oder Kissen sitzend oder mit mir auf der Bühne stehend. Ein Setting, das die Interaktion mit dem Publikum erleichtern, um ein Format zwischen Workshop, Erfahrung und Performance zu schaffen. Ein minimales Bühnenbild und Kostüm, ohne zu viele Objekte oder Technologien wird die Frequenz setzen für eine immersive Reise von etwa 1 Stunde.

Er hat mit Robert Steijn als Dramaturg und Corine Sombrun als Komponistin, Musikwissenschafterin und Hauptberaterin für Trance und die Zustände der Bewegung zusammenarbeitet.

Websiten: https://www.simonmayer.at;www.spielboden.at

 

/// Leicht über Linz – Schallfeld Ensemble

06. – 10. März 2021 | online als live-stream

Ursprünglicher Termin:  28. 11. – 03. 12. 2020

Kooperation mit dem Festival LEICHT ÜBER LINZ an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz  

Ein sehr erfolgreich verlaufenes Projekt mit Masterclasses für junge Komponist*innen und Konzerten des österreichischen Schallfeld Ensemble.

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IGNM – Salzburg

Mit großer Sorgfalt haben wir die eingereichten Projekte inhaltlich und organisatorisch vorbereitet, vorgeprobt, mit Komponist*innen akkordiert und mit Co-Veranstaltern wie z.B. die Salzburger Kulturvereinigung fixiert. Leider fielen aufgrund der Pandemie alle Projekte aus.

 

/// Trakl-Gedenkkonzert Das letzte Gold verfallener Sterne

03. November 2021 (nachgeholt) | Orchesterhaus, Wehrle-Saal, Salzburg

 

Konzert am 107. Todestag von Georg Trakl Salzburg

Dr. Hans Weichselbaum: Begrüßung im Namen des Internationalen Trakl-Forums. Magdalena Stieb, Mitglied der Jury, stellt Anja Bachl, die Preisträgerin des Georg-Trakl-Förderungspreises 2021 vor: Anja Bachl liest aus ihren Werken

  • Johannes Kotschy (1949) Schwarzer Schnee op. 2/2 nach Gedichten von Georg Trakl für Tenor und Klavier (1979):

       I -Das Grauen, III - Delirium, IV - Die blaue Nacht

  • Johannes Krall (1957)elis and his midnight lamp für viola und kontrabass (2020)

  • Wolfgang Seierl (1955) Ein fast worteloses Lied für Stimme, E-Gitarre & Live-Elektronik (Text von Julian Schutting)(2020)

  • Urban Östlund (1953) Traumwandler nach Georg Trakl für Tenor und Klavier(2020)- UA

  • Klemens Vereno (1957) An versteinerter Schwelle lyrische Szenen nach Georg Trakl für neun Solostimmen, Chor und Orchester(2014) - daraus zwei Ausschnitte: ein Teil des VI.Bild –schmerzverzerrt und daseinsleerund das VII. Bild – Heimkehr (Videoaufzeichnung der UA vom 30.11.2014 im Großen Studio der Universität Mozarteum unter der musikalischen Leitung von Martin Fuchsberger)

 

Die Ausführenden: Johannes Hubmer, Tenor Urban Östlund, Klavier Johannes Krall, Viola Verena Wurzer, Kontrabass Wolfgang Seierl, Gitarre

Klemens Vereno, Moderation, Stefan David Hummel, Konzeption

/// Nacht der Komponistinnen und Komponisten

Nacht der Komponist*innen im November 2020 Auch der Nachholtermin im November 2021 musste aufgrund der Pandemie entfallen. Der Termin wird am 29.11.2022 nachgeholt.

 

/// ZEIT-AUS-ZEIT 2020

5. August 2021 | online

 

Digital-Konzerte

Ton-Video Aufnahme Universität Mozarteum, Tonstudio 2.UG

Ursprüngliche Termine: 1./8./14.12.2020

 

Projektleitung: Stefan David Hummel

Konzert 1

Werner Raditschnig Werk GITRES20PART D Instrumentarium: 2 Tischgitarren, 2 hängende Polychorde (T-Träger, Stativ, Platte plus Mischpult als Premix sind dabei); die Aufnahme des Tons erfolgt vom Mischpult.

 

Konzert 2

Klemens Vereno Kalenderblätter für Oboe & Flöte/Picc/Altflöte Luisa Marcilla & Anja Schrofner

Gerhard Hafner The Horned Cello für Violoncello Julia Klaushofer

 

Konzert 3

Stefan David Hummel Ich bin die Zeit für Klavier

Wolfgang Danzmayr Turm-akt 2 für Klavier

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IGNM – Steiermark

/// Messe des Pauvres, Eric Satie

20. Mail 2021 | Mariahilferkirche, Graz

Ursprünglich geplant für den 20. November 2020

 

Der Konzertabend wurde auf Grund der Covid Bestimmungen im live-stream vom Team Niko und Felix Holzapfel übertragen!

PROGRAMM

Eric SATIE: Messe des pauvres, 1895

Klaus LANG: marias mantel (2005)

Jeeyoung YOO: Sticky Drops, Uraufführung

 

INTERPRETiNNEN: Ensemble CHIAROSCURO

Elīna VILUMA-HELLING, Sopran; Elfriede REISSIG, Alt; Daniel KÄSMANN, Tenor; Gerd KENDA, Bass; Herbert BOLTERAUER, Orgel Musikalische Leitung und Kuratierung: Elfriede REISSIG

 

Einführung in den Abend mit Elfriede Reissig, Empore der Mariahilferkirche:

Ziel des Projekts Gemäß den Satzungen der IGNM, steht die Aufführung zeitgenössischer Musik im Zentrum meiner Planungen bzw. Kuratierungen! Zielgruppen Für alle Interessierten an der Musik- und Klangkunst der Gegenwart beziehungsweise der historischen Avantgarde im 20. Jahrhundert.

Ursprünglich geplant für den 20. November 2020 2 Die live-Übertragung erwies sich als besondere Herausforderung, auch während der Probenarbeit mussten die vorgeschriebenen Maßnahmen eingehalten werden. Konzert und Konzertablauf waren äußerst gelungen und fanden im offenen Raum auf der Empore vor der großen Orgel statt. Elfriede Reissig begrüßte alle Interessierten vor ihren Bildschirmen und erschloss mit einer Werkeinführung den Zuseher- und hörerInnen das Programm des Abends. Die Dokumentation des Konzerts ist dadurch jedoch bleibend und weiterhin in den sozialen Netzwerken verfügbar! Das kompetente Team um Mag. Nilolaus Holzapfel „dirigierte“ die ausübenden KünstlerInnen im Quartett und auf der Orgel durch die Interpretation in hoher visueller und akustischer Qualität. Die Uraufführung des Abends durch das Werk von Jeeyoung Yoo, erwies sich als besonderer Glücksfall, die IGNM kam damit ihrer schönen Funktion als „Ermöglicherin“ hochwertiger Konzerte mit zeitgenössischer Musik im besten Sinn nach.

Link zur Liveübertragung

 

 

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